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  • The 10 Sopranos

    Am 15. September ab 18 Uhr in der Konzerthalle Ulrichskirche in Halle

  • OTTO - Live! - "Geboren um zu blödeln"

    Am 2. und 3. Oktober ab 20.07 Uhr in der Händel-Halle in Halle

  • Lord of the Dance

    Am 28. November ab 20 Uhr in der Händel-Halle in Halle

  • Tom Pauls: „Ilse Bähnert jagt Dr. Nu“

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by asfaleia autokinitou

SN-Beilage

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Achtes „Women in Jazz“-Festival im Februar in Halle

HALLE. Geballte weibliche Energie, Kreativität plus Charme und Spiritualität, gegossen in die mannigfaltigen Spielarten des Jazz, erwartet Fans dieser furiosen Musikrichtung wieder vom 1. bis 10. Februar 2013 in Halle. Mit insgesamt 18 Veranstaltungen an sechs Orten sowie in der Innenstadt wird das achte „Women in Jazz“-Festival erstes kulturelles Highlight des neuen Jahres in der Saalestadt.

Dass „Europa das kreative Zentrum des internationalen Frauenjazz“ ist, wie es einleitend im Programmheft der Veranstalter Ulf Herden und Janis Kapetsis heißt, sollen knapp zwei Wochen lang international anerkannte Künstlerinnen unter Beweis stellen. Stellvertretend seien hier genannt: Cristin Claas, Julia Hülsmann, Angelika Niescier und Isabell Olivier, Sidsel Endresen, Lily Dahab.

Mit Spannung darf man wohl vor allem den Ergebnissen einiger neuer Jazz-Projekte entgegen sehen. So erklingt Cristin Claas‘ klare Stimme am Samstag, 2. Februar, während der „In einem Meer von Tönen“-Uraufführung in der Oper.

Mit von der Partie: l‘arc six sowie die Staatskapelle Halle. Eine weitere von insgesamt drei Uraufführungen – und große Herausforderung für den Kammerchor der Martin-Luther-Universität: die machtvolle „Messiah“-Interpretation „Mysteries of life – The Händel Experience“ der Kosmopolitin Makiko Hirabayashi am Samstag, 9. Februar, in der Oper. Gleichermaßen klangliche Erlebnisse der besonderen Art während des Jazz-Festivals: der Auftritt der in Tallinn geborenen Sängerin, Pianistin und Komponistin Ingrid Lukas, der eine eisklare und nahezu verstörende Stimme nachgesagt wird, zur selben Veranstaltung am Samstag, 9. Februar, in der Oper sowie das Konzert „Tribute Ella Fitzgerald“ mit der Südafrikanerin Kgomotso Tsatsi und mit Andrej Hermlin and His Swing Dance Orchestra am Sonntag, 3. Februar, in der Konzerthalle Ulrichskirche.

Eine interessante „Deutsch-französische Begegnung“ zwischen Harfe und Saxofon findet anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Elysée-Vertrages am Freitag, 8. Februar, mit Angelika Niescier (Deutschland) sowie Isabell Olivier (Frankreich) in der Oper statt.

Zur Jazzfilmnacht wird am Dienstag, 5. Februar, ins „Puschkino“ eingeladen. Bereits in der Woche vor dem Eröffnungskonzert am Freitag, 1. Februar, mit der Uni-Bigband wird in dem Kino mehrmals der Dokumentarfilm über die Jazz-Legende Blue Note zu erleben sein. Des Weiteren locken eine Lesung sowie diverse spannende Ausstellungen und Performances in den Hauptbahnhof, die Oper und ins neue „Intecta Kreativquartier“ in der Großen Ulrichstraße – unter anderem in Kooperation mit Studierenden der Hochschule Merseburg. Auch die Liebhaber der lokalen Jazz-Szene sollen während des Festivals erneut auf ihre Kosten kommen: beim „Cityjazz“ am Samstag, 2. Februar, in der Innenstadt oder bei der „Jamsession“ am Montag, 4. Februar, und der „Jazzlounge“ am Mittwoch, 6. Februar, im Objekt 5.

Für Tristan Preuk vom Kooperationspartner Stadtmarketing hat das hallesche Jazz-Festival neben den Händel-Festspielen durchaus bereits internationale Bedeutung, denn es strahlt nach sieben erfolgreichen Auflagen inzwischen weit über Mitteldeutschland hinaus.

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