Zusammenarbeit für psychisch Kranke

HALLE. Bei der Versorgung psychisch kranker Menschen in Halle und im Saalekreis wollen die Stadt, der Landkreis und die Sozial- und Versorgungsdienste kooperieren. Eine entsprechende Vereinbarung wurde jüngst ratifiziert.

Wie Hilfen für psychisch Kranke und suchtkranke Menschen in der Region Halle-Saalekreis zu gestalten sind, wird nun in der gemeinsamen Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft (PSAG) Halle/Saalekreis diskutiert, geprüft und umgesetzt. Die Themenvorschläge kommen von den Sozialleistungsträgern und den Arbeitskreisen der PSAG, in denen Betroffene, Angehörige und Leistungserbringer zusammenarbeiten, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Halle.
Aus aktuellen Veröffentlichungen der Krankenkassen geht hervor, dass die Zahl psychisch Erkrankter stark angestiegen ist. Um Hilfen gezielter einsetzen zu können, haben die AOK Sachsen-Anhalt, die Barmer GEK, die IKK gesund plus, die DAK Gesundheit und die KKH-Allianz gemeinsam mit anderen Sozialleistungsträgern wie der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschlands, der Sozialagentur Sachsen-Anhalt, den Arbeitsagenturen Halle und Merseburg, den Jobcentern Halle und Saalekreis sowie den Sozial- und Jugendämtern der Stadt Halle und des Landkreises Saalekreis bereits im Mai 2011 einen Steuerungsverbund innerhalb der Psychosozialen PSAG Halle/Saalekreis gegründet. Ziel des Steuerungsverbundes ist es, die sozialpsychiatrische Versorgung zu optimieren.