SN präsentiert

  • The 10 Sopranos

    Am 15. September ab 18 Uhr in der Konzerthalle Ulrichskirche in Halle

  • OTTO - Live! - "Geboren um zu blödeln"

    Am 2. und 3. Oktober ab 20.07 Uhr in der Händel-Halle in Halle

  • Lord of the Dance

    Am 28. November ab 20 Uhr in der Händel-Halle in Halle

  • Tom Pauls: „Ilse Bähnert jagt Dr. Nu“

    Am 4. Februar 2014 ab 20 Uhr im Steintor-Varieté in Halle

by asfaleia autokinitou

SN-Beilage

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Kulinarische Ideen der Saison – Mit SN und Dorint Hotel gewinnen

Hallo liebe SonntagsNachrichten-Leser. Man denkt, die Kälte, das Mistwetter wird nie vergehen – und doch, Du ahnst, dass die letzten Tage des Winters gezählt sind.

Ab März/April werden sich die Boulevardblätter wieder darin übertreffen, wie man am schnellsten zur Bikinifigur kommt. Doch der Februar ist mit seiner Kälte und Monotonie ein sehr entscheidender Monat. Die Natur ruht sich aus, um Kraft für die kommende Periode zu tanken. Nur die Menschen neigen mitunter dazu, in Depression zu verfallen. Diejenigen, die ihre zum Jahreswechsel gesteckten Ziele – Sport zu treiben, die Ernährung umzustellen, mehr Bio-Ware und weniger Fleisch zu essen – durchgehalten haben, werden einen tatsächlich messbaren Effekt erzielen. Man muss nur durchhalten.

Dein Umfeld wird die von Dir angekündigten Ziele mit Deinen Taten vergleichen. Nicht an den Zielen sondern an der Reflexion Deiner Taten zu Deinen verkündeten Zielen wird man gemessen.

Obwohl ich mich schon seit längerem für nachhaltige Produkte aus der Region stark mache, bin ich seit 1. Januar dieses Jahres in meiner Ernährung vegan. Trotz keinerlei sportlicher Betätigung momentan, habe ich schon acht Kilogramm abgenommen. Vielleicht, weil es mir gar nicht mehr auf die Gewichtsreduktion sondern um die gesunde Lebensweise ging. Jeder weiß heute, dass Bio-Nahrung, die drastische Einschränkung des Fleischkonsums gesund ist.

Im April werde ich meiner veganen Ernährung Ausnahmen erlauben. Da habe ich meine jährliche Verabredung mit einem betagten Ostseefischer zum täglichen Fischfang auf der Ostsee und dem Bodden. Wenn wir am Abend dann unsere Ausbeute zubereiten, werde ich ganz puristisch nur Pellkartoffeln oder in Glut gegarte Erdäpfel mit pflanzlicher Butter genießen. Dabei muss ich mir höchstens Vorwürfe über ein Glas Wein oder „Küstennebel“ zu viel machen.
Gesund leben, ist kein Dogma!

Während Franzosen und Mitteleuropäer, die von Haus aus mehr pflanzliche Kost zu sich nehmen, kein Problem mit Vegetariern oder Veganern haben, ist es in Deutschland noch immer ein Sakrileg.

Vegane Ernährung ist ein Trend, den immer mehr Menschen aus den unterschiedlichsten Motiven folgen. Die Einen wollen abnehmen und sich gesünder ernähren, die Anderen können die industrielle Fleischproduktion und Massentiertötung nicht mehr mit ihrem Gewissen gegenüber der Schöpfung vereinbaren. Egal welche Motivation zugrunde liegt, die Einschränkung tierischer Nahrungsmittel oder die komplette vegane Ernährung lohnt immer. Sie erfordert jedoch ein komplettes Umdenken. Nicht nur im Einkauf.

Anregungen habe ich mir beim Shooting Star Attila Hildmann geholt, der schon 2003 noch als Physikstudent eine Vorreiterrolle einnahm.

Und hierzu ein dazu passender Rezepttipp: Linguine mit veganer Bolognese

Zutaten (für zwei Personen): 250 g Tofu, 2 Knoblauchzehen, 1 mittelgroße, rote Zwiebel, 5 EL Tomatenmark, natives Olivenöl extra, 250 g original italienische Linguine (oder Hartweizenspaghetti), Salz und Pfeffer aus der Mühle, Oregano, frischer Basilikum, 4 Fleischtomaten, 1 EL Agavendicksaft, 3 EL Pinienkerne, 1 EL Hefeflocken, 1 Glas trockener Rotwein.

Zubereitung: Den Tofu mit der Hand oder Gabel zerbröseln und mit Olivenöl anbraten. Tofu immer zuerst anbraten, da er lange zum Rösten benötigt. Knoblauch und Zwiebeln klein schneiden und mit braten. Tomatenmark dazu geben (bildet Röststoffe) und mit Rotwein ablöschen. Tomaten blanchieren, Haut entfernen und Agavendicksaft zugeben, mit Salz, Pfeffer und reichliche Oregano würzen.

Die Pasta möglichst zeitnah bissfest kochen. So kann man die Teigware ohne abzuschrecken auf den Teller platzieren. Dadurch wird die anhaltende Stärke nicht abgespült, was die Anhaftung der Soße erleichtert.

Die Pinienkerne ohne Fett in der Pfanne rösten. Einen Esslöffel abnehmen und mit Salz und den Hefeflocken mit dem „Zauberstab“ zerkleinern. Diese Mischung soll den Parmesan ersetzen und wird mit den restlichen Pinienkernen über das angerichtete Essen gestreut und mit frischem Basilikum ausgarniert. Ich liebe es, eine Handvoll Rucola grob zu zerkleinern und diese beim Anrichten (ohne zu erwärmen) unter die Pasta zu heben.

Hefeflocken und Agavendicksaft sind in Bio-Geschäften erhältlich, während es ungeräucherten Tofu schon in jedem Supermarkt gibt. Agavendicksaft ist die gesündere Alternative zum raffinierten Haushaltszucker.
Über vegane Rezeptideen von Ihnen würde ich mich freuen, da auch ich noch ein Anfänger auf diesem Gebiet bin.

Sie wünschen sich bestimmte Anregungen, Tipps, Informationen oder Rezeptideen von Dorint-Küchenchef Frank Lößner? Dann schreiben Sie an die Redaktion der SonntagsNachrichten, Franckestr. 2 in 06110 Halle (Saale); gern auch via Fax (0345/2040990) oder per E-Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ); Kennwort „Küchenchef“. Frank Lößner wird Ihre Fragen gern beantworten.

Sie können dabei auch gewinnen – die Teilnahme an einem kulinarischen Überraschungsabend für jeweils zwei Personen im Dorint Hotel Halle. Aus allen Einsendungen eines Jahres werden im Oktober zehn Gewinner gezogen und in den SonntagsNachrichten veröffentlicht.

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